startseite
puppen
trousseau
kostümkunde
schnittmuster
impressum
aktuelles
archiv
|
antike puppenkleidung ist handarbeit
natürlich, und zwar eine sehr aufwändige. aber schon ab mitte des
19. jahrhunderts gab es
nähmaschinen mit einem einfachen steppstich.
also wurden auch schon damals nähte, meistens
die „nichtsichtbaren“ mit der
maschine ausgeführt. aber sichtbaren nähte wurden mit der hand
gearbeitet,
und so sollte das auch heute sein.
auch puppenkleider benötigen verschlüsse
im altertum bis ins frühe mittelalter wurde die kleidung meist durch schnallen
gehalten.
der knopf war schon im altertum bekannt, wurde aber erst im
13 - 14. jahrhundert populärer,
setzte sich im 16. jahrhundert durch und wurde
zum teil nun auch sichtbar verwendet.
als material kamen holz, horn, glas, perlmutt,
metall zur anwendung. die knöpfungsart
unterscheidet sich für männermode rechts
auf links und für die damenmode links auf recht,
dies wurde ab der 2. hälfte des
19. jahrhundert endgültig festgelegt.
dies galt natürlich auch für mädchen und
knaben.
bis weit in die frühzeit gab es natürlich auch haken und ösen, zunächst wohl
handgeschmiedete teile. auch hier befindet sich links der haken und rechts die öse
bei der damenmode.
doch diese verschlussmethode wurde mehr und mehr durch den druckknopf verdrängt,
dieser wurde 1885 patentiert, eine von prym verbesserte form kam dann 1903 auf den
markt.
für schnürverschlüsse, besonders beim mieder, wurde 1828 die metallene schnüröse
erfunden, davor waren die löcher umstochen oder es wurde haken verwendet.
wahl der farben
„wenn es eine saison im jahr gibt, in der man warme farben tragen kann, so ist das
der herbst. im frühling trägt man die gleichen, zarten farbtöne, wie sie zu dieser
jahreszeit in der natur erscheinen. der sommer schafft jegliche wärme und
leuchtkraft der farben ab und nur weiss und helle farben sind erlaubt.
aber im herbst sind die leuchtenden töne, wie man sie in der natur findet,
nicht fehl am platz...
jedoch haben auch nüchterne grau- und brauntöne ihre berechtigung.“
auszug aus arthur’s home magazine 1869
weiter seite 3 zurück seite 1 |